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Medikamente gegen Fieber

Medikamente gegen Fieber

Kind mit Fieber bei Arzt
Unter Fieber ist eine erhöhte Temperatur zu verstehen. Normal liegt die Temperatur bei 37 Grad Celsius. Steigt sie auf über 38 Grad Celsius an, wird von Fieber gesprochen.

Hohes Fieber liegt ab 39 Grad Celsius vor. Ab einer Temperatur von 42,6 Grad Celsius ist das Fieber tödlich. Zu den typischen Symptomen von Fieber gehören neben der erhöhten Körpertemperatur auch Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Glieder- und Kopfschmerzen sowie Appetitlosigkeit. Steigt das Fieber, kommt Schüttelfrost hinzu, sinkt es, beginnen Betroffene zu schwitzen. Fieber kann mit einem Fieberthermometer rektal, axillar oder sublingual gemessen werden.

Rezeptfreie Medikamente gegen Fieber und was man selbst tun kann

Bei Fieber sollten Betroffene im Bett bleiben, sich Ruhe gönnen und viel Trinken, weil der Körper durch das Schwitzen viel Flüssigkeit verliert. Hilfreich sind kühlende Wadenwickel und rezeptfreie Medikamente gegen Fieber. Bei den rezeptfreien Medikamenten gegen Fieber, die allerdings längstens drei tage ohne ärztliche Rücksprache eingenommen werden sollten stehen mehrere Wirkstoffe zur Auswahl, die entweder einzeln oder in Kombination das Fieber und die damit zusammenhängenden Schmerzen lindern:

• Ibuprofen
• Acetylsalicylsäure
• Naproxen
• Phenazon
• Galagantwurzel
• Diclofenac

Wenn Kindern Medikamente gegen Fieber ohne ärztliche Rücksprache verabreicht werden, sollten nur Paracetamol verwendet werden. Neben den genannten Wirkstoffen gibt es auch pflanzliche aus Blaubeeren, Quitte, Fieberklee, Schafgarbe oder Wiesenknopf.

Solange das Fieber der Betroffenen geringer als 38,5 Grad Celsius ist, muss es nicht medikamentös behandelt werden. Es sei denn, es handelt sich um Kinder, bei denen schon Fieberkrämpfe vorgekommen sind oder um ältere Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist.

Sobald die Körpertemperatur über 39 Grad Celsius steigt oder geringes Fieber ohne weitere Krankheitszeichen über mehrere Tage anhält, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

Ein Besuch beim Arzt ist ebenfalls ratsam, wenn das Fieber trotz der Gabe von rezeptfreien Medikamenten gegen Fieber nicht verschwindet, wenn Betroffenen zusätzlich Bauchschmerzen oder Ohrenschmerzen haben oder das Fieber im Anschluss an eine Reise in die Tropen auftritt.

Säuglinge und Kleinkinder bedürfen ärztlicher Behandlung, wenn neben dem Fieber auch Erbrechen und Durchfall oder Ausschlag am Körper bemerkt werden.

Fieber ist eine Abwehrreaktion des Körpers

Das Fieber selbst ist keine eigenständige Erkrankung, sondern immer eine Abwehrreaktion des Körpers auf Einflüsse von innen oder außen. Zu den Äußeren Einflüssen gehören Viren, Bakterien oder Parasiten. Typisch ist zum Beispiel eine Virusinfektion, die häufig auch grippaler Infekt genannt wird.
Der menschliche Körper bekämpft die Viren. Dadurch entsteht das Fieber, das die Stoffwechselvorgänge beschleunigen kann und die körperlichen Abwehrreaktionen unterstützt. Fieber ist also sehr hilfreich bei der Bekämpfung von Krankheitserregern im Körper.

Verschreibungspflichtige Medikamente gegen Fieber

Kann das Fieber mit herkömmlichen Mitteln nicht dauerhaft gesenkt werden, ist ein Besuch beim Arzt anzuraten. Der Arzt wird in erster Linie die Ursachen für das Fieber herausfinden wollen und dementsprechende Fragen zum bisherigen Krankheitsverlauf stellen. Hat er die Diagnose, wird er das Fieber beseitigen, indem bei einer bakteriellen Infektion zum Beispiel Antibiotika verordnet werden. Steht das Fieber im ursächlichen Zusammenhang mit einer Erkältungskrankheit, wird der Arzt Medikamente verordnen, die das Fieber und die Ursache der Krankheit bekämpfen. Stellt sich heraus, dass die Ursache des Fiebers eine entzündliche Erkrankung ist, die bei Kindern Fieberkrämpfe hervorruft, kann der Arzt zur Prophylaxe Diazepam verordnen.

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